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2020-06-03 [LEDOVKA] Brejlovec 754 062-8 + Eso 362 170-3 v cele EC 103 Polonia, Hranice na Morave
Ein Video über den Bahnhof Hranice na Morave 300 Kilometer östlich von Prag (mit Diesellokomotive wegen Schnee).
In der Tschechischen Republik und in der Slowakei gibt es 3 Zugkategorien. Die einfachste Zugkategorie nennt sich "Osobní vlak (Os)" und bedeutet in der deutschen Sprache persönlich und flach. Züge der Gattung Os halten an allen Stationen. Das Mindestangebot sind 8 Fahrten am Tag (meistens morgens und nachmittags zum Schülerverkehr). Teilweise verkehren die Züge aber auch stündlich oder zweistündlich (dann mit Ergänzungen passend zum Schülerverkehr). Eine weitere Zugkategorie nennt sich "Rychlík (R)" und bedeutet in der deutschen Sprache Schnellzug. Züge der Kategorie R halten an allen Anschlussbahnhöfen mit Abzweigstrecken (oder Busbahnhöfen bei stillgelegten Abzweigstrecken). Die Züge verkehren stündlich oder zweistündlich. Die Zugkategorie "Spešný vlak (Sp)" bedeutet in der deutschen Sprache sich beeilen. Züge der Kategorie Sp verkehren auf eingleisigen Strecken mit weniger Halten als der Os um Zugkreuzungen abwarten zu können. Auf zweigleisigen Strecken verkehren die Züge als Entlastung der Zugkategorien R und Os. Die Zugkategorie "Eurocity (EC) / Intercity (IC) / Express (Ex)" wird auf den Strecken von Decín über Prag nach Wien, Bratislava und Budapest verwendet (sowie auf einer Teilstrecke von Warschau über Ostrava nach Wien, Bratislava und Budapest). Die Züge halten weniger häufig als Züge der Kategorie R (nicht an allen Anschlussbahnhöfen). Der "Supercity (SC)" verkehrt ohne Halt zwischen Prag und Ostrava nur mit Wagen der 1. Klasse. Ein Zugpaar am Tag verkehrt von Cheb über Prag und Ostrava nach Košice in der Slowakei. Jeweils ein 2. Zugpaar wird als Ergänzung auf den Teilstrecken bis Prag eingesetzt (2 Züge am Tag auf jedem Abschnitt). Auf der Hauptstrecke von Prag nach Ostrava verkehrt seit einigen Jahren die Privatbahn Regiojet als Intercity mit langen Zügen im Stundentakt (9 Wagen bis 17 Wagen). Der Leoexpress verkehrt ebenfalls als Privatbahn von Prag nach Ostrava mit einer Wagenklasse (ähnlich dem Supercity). Die eingesetzten Triebwagen bestehen aus 5 Teilen und können mit 3 Triebwagen gekuppelt werden. Von der Fahrplanlage verkehren zur Minute 00 die Züge der Kategorie SC, zur Minute 06 die Züge der Kategorie EC/IC/Ex, zur Minute 12 die Züge der Kategorie R/Rx, zur Minute 18 die Züge der Kategorie Sp und zur Minute 24 die Züge der Kategorie Os.
Vom Tarif wird der übliche Preis einer Staatsbahn verwendet. Dies sind ein Fünftel von den Kilometerkosten bei einem Auto (6 Cent pro Kilometer). Der Preis der 1. Klasse ist doppelt so hoch. Für Reservierungen oder schnellere Züge kann ein Zuschlag bis zur Höhe einer Bearbeitungsgebühr anfallen (bis 10 Euro). Eine Zugkategorie wie den Intercityexpress in Deutschland gibt es nicht. Beim Intercityexpress gilt als Planung für den Fahrpreis der Preis für eine Hotelübernachtung (entspricht der ortsüblichen Miete für einen Quadratmeter multipliziert mit dem Wert 7 und ergibt 90 Euro für eine Einzelfahrkarte). Ansonsten werden Intercityexpress für Direktverbindungen ohne Halt gemietet mit einem Festpreis bis 5000 Euro (ergibt für eine Gruppenkarte bis 6 Personen für Hin- und Rückfahrt einen Preis von ungefähr 400 Euro für eine Einzelfahrkarte).
Die Fahrzeiten betragen bei den meisten Zügen in der Tschechischen Republik und in der Slowakei nicht mehr als 7 Stunden (sind bei einer Stadtbahn mit Stadtbus/Postbus/Regionalbus 80 Kilometer Radius, bei einem Nahverkehrszug 200 Kilometer Radius und bei einem Schnellzug 300 Kilometer Radius). Längere Fahrzeiten sind mit den einfachen Fahrgastinformationssystemen ohnehin nicht umsetzbar (7 Stunden mit Videofunktion und 9 Stunden nur für eine Audiospur ohne Videofunktion).
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